Man muss schon ganz genau hinsehen, um sie zu entdecken: Eine winzig kleine Rolex Krone, die im Saphirglas bei der '6' eingelasert ist. Mit ausreichend Licht und einer Lupe bewaffnet ist es nur eine Frage von Geduld und des richtigen Betrachtungswinkels bis man das Krönchen ausmacht. Am einfachsten zu sehen ist sie, wenn man von der '12' in Richtung '6' schaut.
Die Laserkrone wurde im Jahr 2000 eingeführt. Zunächst wurde sie bei den damals überarbeiteten Modellen Air King, Submariner no Date, Explorer und Daytona eingesetzt. Alle anderen Modelle wurden erst später, ab Herbst 2002 (Y-Serie) umgestellt.
Wird bei einer Rolex das Glas ausgetauscht, so trägt das Austauschglas - so es sich um Saphirglas handelt - ebenfalls eine Laserkrone. Diese ist jedoch zusätzlich mit einem 'S' für Service gekennzeichnet.
Ursprünglich als Schutz gegen Fakes gedacht, haben findige Replika-Hersteller schnell reagiert. Und so sind heute häufig auch nachgemachte Uhren mit einem krönchenähnlichen Etwas auf dem Glas versehen. Das gleicht bei starker Vergrößerung zwar meist eher einer Amöbe als einer Krone, kann den gutgläubigen Rolex Käufer bei Betrachtung mit bloßem Auge jedoch schon mal in die Irre führen.
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