Heute auf meinem Werktisch – eine sehr interessante Helvetia aus den 1940er Jahren.
Heute auf meinem Werktisch: eine sehr interessante Helvetia aus den späten 1940er Jahren. Besonders spannend ist die Uhr aus mehreren Gründen. Zum einen das verbaute Kaliber Helvetia 800C – ein ungewöhnlich konstruiertes Handaufzugswerk mit doppeltem Sekundenrad für die indirekte Zentralsekunde. Zum anderen besitzt das Werk bereits eine frühe Form der Stoßsicherung. Bei einem Stoß gibt die sternförmige Sicherung der Unruhe nach und verhindert so den Bruch der extrem dünnen Unruhzapfen mit nur 0,09 mm Durchmesser.
Auch optisch hat die Uhr einige Besonderheiten. Die charakteristische Form des Stundenzeigers erinnert an eine Bischofsmütze – daher stammt auch die Bezeichnung „Pope-Zeiger“. Gerade solche kleinen Details machen den besonderen Charme vieler Uhren aus dieser Zeit aus.
Ich habe bei der Uhr eine komplette Restauration durchgeführt und jetzt läuft sie wieder zuverlässig und einwandfrei.
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