Nachwuchssorgen der Uhrmacherschule Karlstein

Schon zu meiner Zeit – lange ist’s her – waren in der Uhrmacherschule in Karlstein nur wenige Schüler. Mehr als 20 Schüler pro Jahrgang waren wir nie und leider setzt sich dieser negative Trend weiter fort. Meiner Meinung nach völlig zu unrecht, da der Beruf des Uhrmachers auch heute noch sehr gefragt ist und aufgrund der Menge an mechanischen Uhren, die in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten serviciert gehören, wird uns die Arbeit nie ausgehen! Gut ausgebildete Uhrmacher sind immer sehr gefragt.
Heuer ist die Entwicklung aber – auch wegen der Corona-Pandemie – noch dramatischer. Leider fanden keine „Tage der offenen Tür“ statt, die Schule konnte sich nicht wie sonst professionell präsentieren und nur online ist es für viele vielleicht zu uninterssant. Für das komme Schuljahr 2021/22 gibt es momentan nur 2(!) Schüler, die sich für diesen schönen Beruf in der Schule angemeldet haben. Viel zu wenige und deswegen steht die Fortführung dieser traditionsreichen Uhrmacher-Schule leider auf „Messers Schneide“.
Sollten Sie junge Menschen kennen, die technisch interssiert sind, aber auch gerne mit den Händen arbeiten möchten, wäre der Beruf des Uhrmachers bestimmt überlegenswert und eine Ausbildung in Karlstein können wir wärmstens empfehlen.
Neben der klassischen handwerklichen Ausbildung zum Uhrmacher legt die Schule auch sehr viel Wert auf Zukunftstechnologien (CAD, CAM…) und eine umfassende Allgemeinbildung. Dank dieser umfassenden Ausbildung werden die gut ausgebildeten Uhrmacher später auch keine Probleme haben, eine Arbeitststelle zu finden und immer gefragt sein. So kann das schöne Handwerk des Uhrmachers erhalten bleiben und Ihre Uhren bekommen die ihnen zustehende Aufmerksamkeit.
Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Uhrmacherschule in Karlstein: https://www.htl-karlstein.ac.at/fachschule-uhrentechnik

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